C't- Stories

IMG 20210203 165839 2Vorgeschichte

Auf der Suche nach guten Orten für meine Kurzgeschichten stieß ich auf die Computerzeitschrift c't. Sie erscheint seit 1983 auf deutsch und niederländisch im Heise Zeitschriften Verlag und das seit Ende 1997 14-tägig und in einer Auflage von rund 211.000 Stück. Keine Reichweite, die irgendeine Literaturzeitschrift auch nur annäherungsweise erreicht. Das weckte mein Interesse. Die Frage ist nur: Passen meine Texte da rein?

 

  

Marie Grasshoff: Neon Birds. Lübbe Verlag

Spannend aber ohne Tiefe

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„Supersoldaten kämpfen gegen Zombie-Cyborgs“ so beschreibt Grasshoff die Grundidee des Buches in der Danksagung. Hätte ich das vorher gewusst, ich hätte die Finger davon gelassen. Denn der Halbsatz beschreibt das Buch gut. Es ist wie einer der Actionfilme, die überall verfügbar sind: Spannung, Spannung, Spannung aber flache Charaktere und ein Plotloch am nächsten.

 

 

 

   

Melanie Wylutzki, Hardy Kettlitz (Hg.) Das Science Fiction Jahr 2020. Hirnkost Verlag.

Ein Überblick, der die Augen öffnet und Lust auf mehr macht

SFJahr2020 fuersInternet 

Die Rezi von Yvonne Tunnat www.rezensionsnerdista.de hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Aber wie es oft so ist: Ich hatte erst einiges anderes zu tun, bevor ich zum Hirnkost-Shop spazierte. Und dann hatte ich plötzlich das Jahr 2020 auf der Festplatte – nicht 2019. Ich hatte verpeilt, dass inzwischen ein neues Science Fiction Jahr vergangen und damit veröffentlicht worden war und mein Abo beim aktuellen beginnt. Es hat sich gezeigt, dass der Zufall mir da goldrichtig in die Hände gespielt hat, denn das Schwerpunktthema beschäftigt mich gerade sehr. Aber später mehr dazu. 

 

Martha Wells: All Systems Red. The Murderbot Diaries

Spannungsreiche Action mit Tiefgang

Link zum Systems Red Cover

Martha Wells hat mit Murderbot einen Charakter geschaffen, der von seiner Ambivalenz lebt: Er ist einerseits eine Art Superheld, mit entsprechenden übermenschlichen Fähigkeiten, und andererseits ein Leidender mit einer ausgeprägten sozialen Phobie und einer Neigung zu Depressionen. 

 

Ryek Darkener: Die Schwarmkönigin. Die Jahre 38-45. Geschichten aus der Welt nach dem Letzten Krieg.

Enttäuschung nach einem spannenden Beginn

Die Schwarmkönigin ist das dritte Buch der Reihe „Geschichten aus der Welt nach dem Letzten Krieg“, das ich gelesen habe. 

Meine Rezensionen

Wie ich lese 

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Damit du mehr aus meinen Rezensionen mitnehmen kannst, teile ich hier einige Überlegungen dazu, was ich gern lese und wie. Mir geht es beim Lesen wie beim Schreiben: Das Wichtigste sind die Charaktere. Sie müssen plastisch, nachvollziehbar und dreidimensional sein, damit sie mich interessieren. Ich muss mich mit ihnen verbinden können, nachvollziehen, warum sie tun, was sie tun und warum sie leiden, worunter sie leiden. Gute Protagonist:innen tragen mich durch ganze Bücher.

Karsten Kruschel: Galdäa. Der ungeschlagene Krieg 

Sprachgewaltig und bunt 

GaldäaCoverV2kleinCover von Przemysław Rubaj, Copyright: Wurdack Verlag

Kruschels fantasievolle und düstere Welten haben mich schon in seinen vorigen Büchern und Kurzgeschichten fasziniert.